Die Stadt Bebra fördert Projekte, die der Innenstadt zugutekommen. Mit dem „Freien Innenstadt-Budget“ können lokale Akteure eigene Vorhaben umsetzen. Dafür stehen insgesamt bis zu 30.000 Euro zur Verfügung. Anträge können ab sofort und letztmalig bis zum 30. Juni 2028 eingereicht werden.
Gefördert werden gemeinwohlorientierte Projekte mit einem konkreten Bezug zur Bebraer Innenstadt. Dazu können kulturelle Veranstaltungen oder gemeinschaftliche Aktionen gehören, ebenso Ideen zur Gestaltung öffentlicher Bereiche. Entscheidend ist, dass die Vorhaben einen Nutzen für die Öffentlichkeit haben und dazu beitragen, die Innenstadt zu beleben oder die Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Pro Projekt ist ein Zuschuss von höchstens 2.500 Euro möglich. Er kann bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben abdecken. Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich nach Abschluss des Projekts. Zuvor müssen die vollständigen Nachweise über die Verwendung der Mittel vorliegen und geprüft worden sein.
Zunächst prüft die Stadtverwaltung, ob die eingereichten Projekte formal förderfähig sind. Anschließend bewertet der Strategiekreis „Innenstadt be!leben“ die Vorhaben. Zu den Auswahlkriterien gehören der öffentliche Mehrwert und der Innenstadtbezug. Auch die Umsetzbarkeit und ein wirtschaftlicher Mitteleinsatz werden berücksichtigt. Darüber hinaus fließen Eigeninitiative und Kooperation sowie Innovation und Nachhaltigkeit in die Bewertung ein. Die abschließende Förderentscheidung trifft die Stadtverwaltung.
Der Strategiekreis besteht seit 2025. In dem Gremium wirken Vertreter der Stadt Bebra, der Stadtentwicklung Bebra und innerstädtischer Akteursgruppen mit. Sie begleiten die Weiterentwicklung der Innenstadt. Die Mittel für das „Freie Innenstadt-Budget“ stammen aus dem hessischen Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“. Der entsprechende Förderbescheid liegt der Stadt seit Dezember 2025 vor. Pro Projekt können bis zu 100 Prozent der förderfähigen Ausgaben übernommen werden, höchstens jedoch 2.500 Euro. An dem Gesamtbudget von bis zu 30.000 Euro beteiligt sich Bebra mit einem Eigenanteil von zehn Prozent, also bis zu 3.000 Euro.
Über „Zukunft Innenstadt“ wurden in Bebra beispielsweise bereits die Lümmelinseln gefördert, die zur Veranstaltungsreihe „Ab in die Mitte – Ab nach Bebra“ auf dem Rathausmarkt bereitstanden und dort weiterhin zum Verweilen einladen. Auch der Pop-up-Store, der in Kürze in der Nürnberger Straße 29 eröffnen wird, wird durch das Landesprogramm unterstützt.
Förderanträge können unter www.bebra.de gestellt werden. Ansprechpartner für Fragen zur Antragstellung ist Thomas Hartig von der Stadtverwaltung Bebra. Er ist telefonisch unter 06622 / 501-123 oder per E-Mail an hauptundpersonalamt@bebra.de erreichbar.







