Der Beweis auf Seite 111: Allminnanner-Kontor statt Co-Working-Space!

Weiteröder Kirmesschrift: Glückwunsch zu dieser Leistung

Dass die Weiteröder eine mitreißende Kirmes feiern können, ist weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt. Schon oft hat das Dorf mit dem riesigen Gemeinsinn bewiesen, wie man feiert und zudem einen gewaltigen Festzug auf die Beine stellt.  Was nicht jeder weiß: Auch die Festschrift, die das liebenswerte Dorf Jahr für Jahr herausgibt, ist echte Sonderklasse. Kaum zu glauben: 174 Seiten stark (!) ist die diesjährige Ausgabe – das macht dem tüchtigen Festausschuss so schnell keiner nach. Riesengratulation zu dieser sagenhaften Fleißarbeit an die Kirmesgesellschaft, bestehend aus TV / 03Weiterode, Jugendclub Blechdose und TTV Weiterode 1952, die coronabedingt in diesem Jahr leider die Kirmes nur „to go“ veranstalten können.

Donnerwetter, was für ein Buch: 174 Seiten Festschrift sind eine Ansage – da stecken viele Arbeitsstunden drin!

Was uns in dem außergewöhnlichen Kirmesbuch 2021 besonders aufgefallen ist: Weiterode hat sich Gedanken um den Bebraer „Co-Working Space“ gemacht, der in Kürze im Bahnhofsgebäude eröffnet werden soll. „Englischer geht’s nicht“, war die Meinung der Autoren zu dem Namen, und da gibt es sicher einige, die diese Auffassung teilen. Denn nicht nur die Arbeitswelt wird moderner und flexibler, auch in der Sprache tauchen vermehrt Aglizismen auf, die es in der Arbeitswelt vor Jahren noch nicht gegeben hat. So lautet der gebräuchliche Name für die neuartigen Gemeinschaftsbüros, in denen man sich stunden-, tage-, wochen- oder monatsweise einen Arbeitsplatz anmieten kann, in schlechter Englifizierung „Co-Working-Space“. Die Weiteröder Übersetzung ist deutlich sympathischer, wenn auch für heutige Ohren noch ungewöhnlicher. Ein dickes Dankeschön für diese ebenso kreative wie humorvolle Persiflage. Der Namensvorschlag, der unbedingt erwähnt werden muss, und auf den wir sicher nicht gekommen wären: „Allminnanner Kontor“!

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