Freuen sich

Volldampf: Jens Rettig ist der Mann, der hinter dem Lokschuppen-Festival steckt

Wenn am 19. und 20. Juli die Lokschuppen-Wände in Bebra wackeln, geht für einen Mann ein Traum in Erfüllung: Jens Rettig, leidenschaftlicher Fan seiner Heimatstadt und begeisterter Musiker.

 

Schon im Jugendalter musste sich der Solzer sein Taschengeld selbst verdienen. Da kam es natürlich besonders gelegen, dass sein Cousin eine Disco im benachbarten Rotenburg eröffnet hatte. „Klar, dass ich dort alle Wochenenden verbrachte. Mit 18 durfte ich dann endlich zum ersten Mal an den Plattenteller.“ Mit großem Erfolg. Jens Rettig hat nicht nur eine ausgezeichnete Moderationsstimme, er ist auch schlagfertig und weiß, was das Publikum mag.

Die Musik hat den 49-Jährigen zeitlebens nicht losgelassen. Er selbst spielt Trompete, hat die Solzer Bläsergruppe „Nur ned so lüd“ ins Leben gerufen und ist nicht nur musikalisch immer wieder für seine Heimatstadt aktiv.

Rettig ist Mitinitiator der Ab in die Mitte-Aktion „Mittwochs in Bebra“ und auf der politischen Ebene neben Volkmar Hanf und Stefan Engel einer der Gründer von „Gemeinsam für Bebra“. Volles Programm also für den Familienvater, der als Vertriebsleiter einer Firma für industrielle Filtersysteme nicht gerade unter Langeweile leidet. Kaum zu fassen, dass Jens Rettig zu allem auch noch eine eigene Sendung auf „Radio Buh“, einer Internet-Welle, hat. „Die muss aber derzeit leider ruhen“, lächelt der sympathische Solzer, der in den vergangenen Jahren gemeinsam mit einigen Freunden auf alten Mopeds aus Spaß Touren durch ganz Deutschland unternommen hat.

All das geht bei Jens Rettig nicht ohne Musik. „Die brauche ich wie die Luft zum Atmen“, sagt er. Bevorzugte Richtung? „Alles, aber bitte nicht einseitig. Wenn es Festival-tauglich ist, dann ist es gut“, ist Jens Rettig überzeugt. Denn dann macht es den Menschen Freude, und das ist das allerwichtigste.

Für die Lokschuppen-Eröffnung hat der musikverrückte Solzer ein Programm auf die Beine gestellt, nach dem sich viele andere Städte die Finger lecken würden. „Ich war schon immer überzeugt davon, dass Bebra eine Event-Location wie den Lokschuppen braucht. Dass wir jetzt einen solchen Veranstaltungsort bekommen, ist ein Riesenglücksfall für unsere Stadt. Und das muss man mit einer würdigen Auftaktveranstaltung feiern.“

Zwei Tage lang wird also im Juli gerockt, dass es nur so kracht – und mit den Bands Ben Black, Go Go Gazalle, B6BBO, folkshilfe und Liedfett kommen einige der absoluten Kracher der Festival-Szene nach Bebra. Gelungen ist das Husarenstückchen nur, weil Jens Rettig zu vielen Bands persönlichen Kontakt hat und die Musiker teilweise schon seit Jahren kennt.

„Ich freue mich riesig auf die beiden Tage. Es wäre wirklich klasse, wenn wir mit einer Auftaktveranstaltung nach Maß dem Lokschuppen einen Start verschaffen würden, den er auch verdient hat.“ Mit den Kracher-Bands, die Jens Rettig dafür organisiert hat, sollte das kein Problem sein.

Wer mehr von den Bands wissen möchte: Auf www.das-beste-bebra.de stellen wir jede einzelne Combo vor. Dort findet man auch den Link zum Online-Ticket-Shop: https://volldampf-festival-bebra.tickettoaster.de/produkte

 

 

 

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