In diesem Jahr läuft der gesamte Wettbewerb über digitale Konferenztechnik: Den „Pitch“ (die Vorstellung ihrer Geschäftsidee, des Teams und der Firma) sowie alle Vorgänge im Wettbewerb haben die Bebraer Schüler im „Großraumbüro“ des Magistratssitzungssaales im Rathaus erledigt.

Unbedingt klicken! Bebraer Schüler bitten um Ihre Stimme: „Wir wollen nach Amerika!“

Was für eine Erfolgsgeschichte: Bereits zum vierten Mal hat Wirtschaftslehrer Frank Wagner Schützlinge aus einer seiner Klassen an die Spitze des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend gründet“ geführt. Tausende Schüler aus ganz Deutschland wetteifern hier um die beste Geschäftsidee, die beste Präsentation und die Firmengründung, die am meisten Potenzial verspricht.

Bebraner bereits zum vierten Mal Bundesspitze

Drei Mal waren die Bebraer Schülerinnen und Schüler auf dem undankbaren vierten Platz gelandet. „Diesmal muss es klappen“, wünscht sich der gebürtige Obersuhler Lehrer, der zuvor in verschiedenen betriebswirtschaftlichen Führungspositionen in der Industrie tätig war, bevor er den Entschluss gefasst hatte, sein Wissen praxisnah zu vermitteln und den beruflichen Nachwuchs fit für das „echte Leben“ zu machen.

Alles Online: Der gesamte Wettbewerb fand in diesem Jahr wegen Corona online statt. Frank Wagner und seine Schützlinge hatten bei ihrem Pitch und den umfangreichen Vorarbeiten erschwerend immer auch die Abstandsregeln zu beachten – keine Kleinigkeit in einer arbeitsintensiven Phase.

In diesem Jahr sind Theophil Richter, Niklas Rummel, Tim Habermann und Lukas Brostmeyer angetreten, um den ersten Preis im Bundeswettbewerb abzuräumen. Ihre Geschäftsidee: Eine App, mit der jedermann Dinge des täglichen Bedarfs gegen kleines Geld verleihen kann.

Von der Heckenschere über die Leiter bis zum exotischen Werkzeug: Immer gibt es irgendwen in der Nähe, der genau das hat, was ein anderer benötigt. Und meistens stehen genau diese Spezialgeräte während der meisten Zeit des Jahres ungenutzt in irgendeiner Garage oder im Keller herum.

Virtueller Marktplatz

„Stattdessen könnten langlebige Geräte ja auch über einen virtuellen Marktplatz vermietet werden und ihrem Besitzer damit auch noch Geld einbringen“, erklärt das Vierer-Team, das die Geschäftsidee auf Anregung von Frank Wagner selbst entdeckt und entwickelt hat. In einer weiteren Ausbaustufe könnte die App-Entwicklung das gesamte Werkzeug- und Maschinenverleih-Geschäft in Deutschland revolutionieren.

Wagner selbst tritt in diesem Prozess zurück und wird vom Lehrer zum Berater; er führt die Schüler, ist dabei behilflich, allzu hohe Klippen zu umschiffen, berät in Prozessen und hilft mit beim Businessplan. Bestandteil des Wettbewerbs ist nämlich die virtuelle Firmengründung als Beweis für die Jury, dass sich die teilnehmende Mannschaft intensive Gedanken über die Marktfähigkeit der Produktidee gemacht hat.

Shary, Shary Lady

So haben die vier 18-jährigen Schüler in diesem Jahr nicht nur eine bestechende Produktidee für eine weiter ausbaufähige App gefunden, sondern gleich auch noch den marktfähigen Namen (Shary Global GmbH) erdacht, ein Produktvideo erstellt, den Internet-Auftritt ersonnen und die Vermarktungsstrategie ins Leben gerufen.

Die Idee kam in den eingeweihten Kreisen so gut an, dass die jungen Entrepreneure aus Bebra bereits ernsthafte Angebote von Programmierern haben. Diese räumen der Geschäftsidee so große Erfolgschancen ein, dass sie auf das übliche Honorar verzichten wollen.

Diesmal muss es klappen: Schaffen die vier jungen Männer mit ihrer Geschäftsidee denn Bundessieg? Dann winkt eine Reise nach Amerika ins Silicon Valley…

Mit der Idee und der Ausarbeitung haben es die vier jungen Männer bis in die Endausscheidung des Bundeswettbewerbs geschafft. Hier treten sie gegen neun weitere Mannschaften an, die allesamt um den ersten Preis kämpfen: Eine Reise ins Silicon Valley mit vielen Firmenbesichtigungen und Kontakten zu den innovativsten Unternehmen der Welt.

Bitte eine Stimme für die Bebraer Schüler!

Neben dem eigentlichen Wettbewerb (unbedingt Daumen drücken!) gibt es einen weiteren Publikumswettbewerb, bei dem man bis zum 19. Juni, 9.30 Uhr, für „sein“ Team abstimmen kann.

Theophil, Niklas, Tim und Lukas würden sich über jede Menge Rückenwind aus der Region für ihr Projekt freuen. Hier können Sie für das Quartett mit der tollen Idee abstimmen: https://www.jugend-gruendet.de/finale2020/publikumspreis/

Wer sich über den gesamten Wettbewerb und das Starterfeld informieren möchte:

https://www.jugend-gruendet.de/finale2020/

 

 

 

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