Schweren Herzens müssen der Bebraer Adventsmarkt, das Feuerwerk und die Schaufensterenthüllung abgesagt werden

Bis zuletzt hatten die Organisatoren des Bebraer Adventsmarktes noch gehofft und auch die Vorbereitungen waren bereits in vollem Gange. Nun hat die Stadt Bebra sich aber schweren Herzens dazu entschieden, denn diesjährigen Adventsmarkt am Rathausplatz vom 25. bis 28. November abzusagen. Gleiches gilt für die große Schaufensterenthüllung und das Feuerwerk am Einkaufszentrum be!, dass jährlich zu den Höhepunkten der weihnachtlichen Feierlichkeiten zählt.

„Auf Grund der hohen Corona-Infektionszahlen haben wir leider keine andere Wahl“, erklärt Bürgermeister Stefan Knoche. Auch im Landkreis steigen die Zahlen derzeit weiter an. Es wurde intensiv nach Alternativlösungen gesucht – 2G plus, größere Abstände, mehr Sicherheitspersonal. „Doch am Ende würden die Kosten hier bei weitem einen gesunden Rahmen übersteigen“, fügt Knoche an. Auch sind sich viele der Teilnehmer wegen der aktuellen Lage unsicher oder sagten ihre Teilnahme in den vergangenen Tagen direkt ab. „Und eine halbgare Veranstaltung bringt auch niemandem etwas. Dafür liegt uns unser wunderschöner Adventsmarkt, der jedes Jahr Ende November den kreisweiten Startschuss in die Weihnachtszeit bildet, zu sehr am Herzen.“ Der Charakter des Marktes würde verloren gehen, wenn Familien und Freunde sich dort nicht Treffen und eine gemeinsame, unbeschwerte Zeit verbringen könnten.

Man habe zudem als Veranstalter auch eine moralische Verpflichtung gegenüber den Schaustellern und Gästen. „Es ist unmöglich, die Abstands- und Hygieneregelungen auf einem öffentlichen Adventsmarkt dauerhaft zu kontrollieren“, erläutert Stefan Pruschwitz, Chef der Stadtentwicklungsgesellschaft Bebra. Auch für die zahlreichen Vereine, Tänzer und Musiker, die während des viertägigen Adventsmarktes auf der Bühne stehen sollten, sei das Risiko zu hoch. Unter den Künstlern wären auch viele Kindergruppen gewesen.

„Wir bedanken uns nochmal bei allen Schaustellern, Helfern und Aktiven, die bereits jede Menge Zeit in die Vorbereitung und Planung des diesjährigen Adventsmarktes gesteckt haben“, so Knoche und Pruschwitz. „Und wir hoffen im kommenden Jahr endlich wieder unseren besinnlichen Adventsmarkt feiern zu können – mit allen Höhepunkten und jede Menge toller Stände und glücklicher Besucher.“

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