Mammutaufgabe hervorragend abgeschlossen: Peter Kehms Buch „Bahnhof Bebra“ ist ein mitreißendes Zeitdokument, das auch Nicht-Eisenbahner in seinen Bann zieht.

Neuerscheinung: Peter Kehm setzt dem Bahnhof Bebra ein literarisches Denkmal

Wenn es jemanden in Bebra gibt, der diese Mammut-Aufgabe bewältigen konnte, dann er: Peter Kehm, Eisenbahner-Urgestein mit Leib und Seele.

Der Diplom-Ingenieur kennt „die Bahn“ wie kein Zweiter in seiner Heimatstadt. Peter Kehm hat Schlosser an der Bahn gelernt, wurde für sein Maschinenbau-Studium beurlaubt, kehrte als Diplom-Ingenieur in seine Heimatstadt zurück und wurde dort zum Lokomotiv-Führer ausgebildet. Das war in einer Zeit, als Ingenieure noch praktische Erfahrung mitbringen mussten.

Kehm arbeitete als Gruppenleiter im technischen Wagenbetrieb, in der Instandsetzung, war Lehrer in Bebra und Kassel, Personalrat, Lokführer, Ausbilder für Wagenmeister, Triebfahrzeugführer, Rangierleiter und vieles mehr. Bebraner ist der 73-jährige mit Leib und Seele; 26 Jahre lang war er Erster Vorsitzender de Eisenbahner-Turn- und Sportvereins, seit 2009 arbeitet er im Rathaus als Archivar der Stadt Bebra und ist dort unter anderem für sein Lieblingsthema, die Bahn, zuständig.

Einen besseren hätte die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG), die schon lange ein Buch über den Bebraer Bahnhof haben wollte, als Autor also gar nicht finden können. Schließlich entstammt Peter Kehm auch noch einer alten Eisenbahner-Familie: Seit vier Generationen haben Kehms Vorfahren für die Bahn gearbeitet.

Drei Jahre lang hat der sympathische  Unruheständler an dem Mammutwerk gearbeitet und die ganze Geschichte des Bebraer Bahnhofs lebendig dokumentiert. „Es fühlt sich richtig gut an, das fertige Werk in den Händen zu halten“, lächelt Peter Kehm. Rechtzeitig zum Stadtjubiläum sollte das Werk fertig gestellt sein. Mission erfüllt – und wie! 350 Bilder und unzählige Geschichten, Anekdoten und Erzählungen hat Peter Kehm in seinem Buch untergebracht. Wer noch kein Eisenbahn-Fan ist: Durch dieses wunderbare Werk wird er es. Erhältlich ist „Bahnhof Bebra – Die Geschichte eines Eisenbahnknotens in der Mitte Deutschlands“ zum Preis von 34,80 Euro z. B. in der Hoehlschen Buchhandlung.

 

 

 

 

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