Bürgermeister Stefan Knoche, Andreas Mihm von der Björn Steiger-Stiftung und Andreas Tamme (DLRG, v.l.), bei der Inbetriebnahme der neuen Notrufsäule am Breitenbacher See.

Neue Notrufsäule am Breitenbacher See gibt Gästen mehr Sicherheit

Der Breitenbacher See ist eines der beliebtesten touristischen Ziele im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Entsprechend viele Gäste halten sich, zumal im Sommer, am Ufer, auf dem Wohnmobilstellplatz oder beim Baden oder Bootfahren hier auf.

Um den Unfallgefahren, die es an einem Badesee nun einmal gibt, entgegenzutreten, hat die Stadt Bebra jetzt gemeinsam mit dem Bebraer DLRG-Ortsverband und der bundesweit tätigen Björn-Steiger-Stiftung reagiert.

Seit der vergangenen Woche steht am Breitenbacher See eine Notrufsäule, die direkt mit der Leitstelle des Kreises Hersfeld-Rotenburg verbunden ist.

Zur Einweihung trafen sich Anfang vergangener Woche Bebras Bürgermeister Stefan Knoche, Andreas Mihm von der Björn-Steiger-Stiftung und Andreas Tamme, der Vorsitzende des Bebraer DLRG-Ortsverbands, zur Einweihung des neuen Notrufsystems am Rande des Wohnmobilstellplatzes.

Stefan Knoche freute sich sehr über das zusätzliche Sicherheitssystem,  „Wir wollen den Menschen, die am See Spaß und Freizeit genießen, einfach noch mehr Sicherheit geben. Zudem haben einige Ersthelfer nicht immer ein Handy bei sich. Durch die Säule können sie auch ohne Mobiltelefon einen schnellen Notruf absetzen.“

Im Notfall einfach über die Säule Hilfe rufen – über das Notrufverfahren werden die Hilfskräfte automatisch über den Einsatzort informiert.

„Nicht nur bei Ertrinkungsnotfällen kann die Säule lebensrettend sein. Notfälle ereignen sich zu jeder Jahreszeit auch bei Spaziergängern, Fahrradfahrern und Joggern, die möglicherweise auch kein Handy zur Hand haben. Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit der hiesigen DLRG die Säulen in Hessen zur Verfügung stellen können“, fügt Andreas Mihm von der Björn-Steiger-Stiftung hinzu. Die Hilfsorganisation rüstet seit einiger Zeit Badeseen mit den Notrufsäulen aus und sorgt so für verkürzte Zugriffszeiten der Einsatzkräfte im Notfall.

Die gesamte Vorbereitungszeit war in Bebra mit nur drei Wochen rekordverdächtig kurz. Dafür bedankte sich Bürgermeister Stefan Knoche beim städtischen Bauhof und der Stadtentwicklung Bebra.

 

 

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