• Aus ganz Deutschland ist seine Familie zusammen gekommen, um die Eröffnung der Ausstellung im be! zu feiern

  • Ein starkes Team: Mousa Malki und sein Frau Ghada Khurie

  • Hat in monatelanger Arbeit Bebra in klein nachgebaut: Mousa Malki

Miniatur-Bebra im be!: Mousa Malki hat aus Dankbarkeit seine neue Heimatstadt nachgebaut

„Unglaublich!“ – „Guck mal, da ist das be! Da sind wir gerade drin!“ – „Das ist ja toll, wirklich spitze!“ – Mit Superlativen sind die Besucher des be! derzeit nicht sparsam. Der Grund: Halb Bebra steht im be!. Als Miniaturausgabe. In unzähligen Stunden gebastelt von Mousa Malki, einem syrischen Flüchtling, der so dankbar über die warmherzige Aufnahme in der Biberstadt ist, dass er seit Monaten jeden Tag Häuser aus Bebra nachgebaut hat. Ganze Straßenzüge hat Mousa Malki in Miniatur gebastelt, mit einfachsten Mitteln. Bei jedem Einkauf nimmt die Familie Pappkartons mit. Was andere wegwerfen, ist für Mousa Malki wertvolles Material für das nächste Bauwerk.

So hat er im Laufe der vergangenen Monate rund 50 Bebraer Gebäude nachgeildet. Hersfelder Straße, Kreisel und Nürnberger Straße stehen als Nachbildung fast komplett im be! Das Inselgebäude ist zu sehen, die Kirchen, und im Inneren des Backhauses hat Mousa Malki sogar einen Backofen eingebaut. Die kleinen Geldsummen, die Mousa Malki und seine Frau Ghada Khurie sparen konnten, hat der gelernte Schweißer und Landmaschinentechniker in Farbe, Drähte und Miniaturleuchten investiert. Wenn er den Strom einschaltet, leuchten Ampeln und Straßenlaternen.

Die Kunden im be! sind von der „Kleinstadt“ im Erdgeschoss 2 komplett begeistert. Mousa Malki hat die Häuser mit so viel Detailtreue ausgestattet, dass mancher Besucher beim Betrachten vollkommen die Zeit vergisst. Ob es die Logos der dargestellten Firmen sind, ob Blumen im Fenster stehen oder liebevoll angefertigte Schilder zu sehen sind: Mousa Malki hat bei der Miniaturkopie Bebras wirklich ganze Arbeit geleistet.

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. November im be! zu bestaunen. Bringen Sie am besten ein wenig Zeit mit – man kann sich an den Karton-Kunstwerken nicht satt sehen. Wer übrigens Lust hat, sein eigenes Haus als Papp-Modell nachbauen zu lassen: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Bebra vermittelt den Auftrag gerne. Anfragen richten Sie bitte an Dirk Lorey von der SEB, Tel. 06622 / 501-220.

Mehr Infos zu Mousa Malki und dem Nachbau von Bebra finden Sie hier: https://das-beste-bebra.de/malki-mousa-baut-bebras-haeuser-nach/

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