Eine spannende Geschichte und zwei Stimmen reichen aus, um das Publikum in eine andere Zeit zu entführen: Iny Lorentz bei der Lesung im be!

Lesung mit Iny Lorentz: Wunderbarer Abend im be! entführte die Zuhörer weit in die Vergangenheit

Selbst Tontechniker Stefan Diegel konnte gestern Abend im be! nicht mehr an sich halten. Der sonst so beherrschte Mann im Hintergrund prustete immer wieder los, als Iny Klocke und Elmar Wohlrath, besser bekannt als Iny Lorentz, aus ihrem Leben erzählten.

Das Erfolgs-Duo war im be! zu einer Lesung aufgetreten und hatte bereits in den ersten Minuten den ausverkauften Saal in ihren Bann gezogen. Aus dem neuen Werk „Licht in den Wolken“ hatten die beiden erfolgreichsten deutschen Historienschriftsteller vorgelesen, und schon bald wusste man nicht mehr so genau, ob man sich in einem Einkaufs-Center in der Jetzt-Zeit befindet, oder im Jahr 1863, zu der Zeit, als Rike und Gunda, die beiden wichtigsten Protagonistinnen des Buches, ihre Abenteuer in Norddeutschland erlebten.

„Licht in den Wolken“ ist das jüngste Werk von Iny Klocke und Elmar Wohlrath, die unter dem Pseudonym Iny Lorentz zu den erfolgreichsten deutschen Schriftstellern der Gegenwart zählen. Aus ihrer Feder stammen hervorragend recherchierte, spannende historische Romane, wie zum Beispiel „Die Wanderhure“, aber auch Liebesgeschichten und Romane aus anderen Genres,  die die beiden unter weiteren Pseudonymen veröffentlichen.

Wie der Alltag eines Schriftsteller-Ehepaares aussieht, das stets mehrere Romane gleichzeitig recherchiert, schreibt und redigiert, erklärten die beiden dem interessierten Publikum im zweiten Teil der Abendveranstaltung, die die Stadtentwicklung Bebra gemeinsam mit der Hoehlschen Buchhandlung organisiert hatte. Dabei bewiesen Iny Klocke und Elmar Wohlrath ihre Nähe zum Publikum: Freimütig gaben sie Details aus ihrem Privatleben preis und ließen die Gäste an der Entstehung ihrer Bücher teilhaben. Alle Fragen beantworteten die beiden Erfolgsautoren mit viel Witz und kleinen gegenseitigen Kabbeleien, die immer wieder für Lacher und Zwischenapplaus sorgten.

Die perfekte Ergänzung zu der Lesung lieferte die Rotenburger Gruppe „Saltare in Luna Noctis“ („Tänzer im Mondlicht“), die dem Publikum drei romantische historische Tänze aus dem 17. und 18. Jahrhundert darboten und dafür mit viel Applaus bedacht wurden.

 

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