Grußwort der Stadt Bebra zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit dem Jahr 2020 neigt sich für uns alle ein ungewöhnliches und herausforderndes Jahr dem Ende entgegen.

Die Corona-Pandemie prägt das Jahr 2020 so stark wie kein anderes Thema. Was im Dezember 2019 in China begann, hat seit Mitte März diesen Jahres auch in Deutschland massiven Einfluss auf unser aller Leben. „Normaler“ Alltag, wie man ihn vor der Virus-Krise kannte, ist für die meisten Menschen nur sehr eingeschränkt, für viele gar nicht mehr möglich.

Vom Einkaufserlebnis bis zum Arbeitsplatz, von der Kinderbetreuung über Reisepläne bis hin zu existenziellen Krisen, hinterlassen das Virus und die damit verbundenen Auflagen zu seiner Bekämpfung Spuren in unserem städtischen Zusammenleben in Bebra. Corona hat einfach vieles auf den Kopf gestellt.

Mein erstes Amtsjahr als Bürgermeister der Stadt Bebra ist anders verlaufen, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie werden wir nun auch Weihnachten anders feiern, als wir es uns wünschen. Die gültigen Abstands-, Hygiene- und Kontaktregeln verhindern unser gewohntes Beisammensein in größeren Kreisen.

Aber wir haben zusammen mit vereinter Kraft die Herausforderungen gemeistert und das Beste für Bebra herausgeholt. Corona hat uns im vergangenen Jahr nicht nur auf Abstand gehalten, sondern auch zusammengeführt. „Nachbarn helfen Nachbarn“, „Kinder basteln für Senioren“, Maskennähaktion, Einkaufsservice www.bebra-liefert.de, Erstellung und Umsetzung von Schutz- und Hygienekonzepten für die Kindergärten sowie verschiedene, gemeinsame Aktionen der HGV und der seb! zur Unterstützung des örtlichen Handels, dies alles sind Projekte, die uns in diesem Jahr begleitet haben.

Ein herzliches Dankeschön geht deshalb an diejenigen, die sich gestern, heute und auch morgen ehrenamtlich engagieren und für ihre Mitmenschen einsetzen, sei es nun im kulturellen, sozialen oder im sportlichen Bereich. Ein großer Dank gebührt aber auch ganz besonders den Menschen in Pflege-, Medizin- und Gesundheitsberufen, den Arztpraxen und Apotheken, dem Personal im Einzelhandel, der Polizei, der Feuerwehr sowie insgesamt allen Berufsgruppen, die sich in der schwierigen Zeit besonders eingebracht haben.

In diesem Jahr haben wir erlebt, wie sich Werte verändert haben und wir durften Dankbarkeit, Demut und eine große Solidarität spüren. Das ist ein wünschenswerter und zuversichtlicher Ansatz, mit dem ich gemeinsam mit Ihnen hoffnungsvoll in das neue Jahr starten möchte.

Und so stehen wir nun nach einem ereignisreichen, problembeladenen und sorgenvollen Jahr voller Umwälzungen und Neuerungen unmittelbar vor dem ersten Weihnachtsfest unter Corona-Einfluss.

Dennoch werden wir auch unter diesen Rahmenbedingungen fröhliche Weihnachten feiern. Schließlich fand das erste Weihnachtsfest in Bethlehem unter wesentlich schwierigeren Bedingungen statt – und viele andere Weihnachten auch.

Das größte Fest findet in diesem Jahr im kleinen Kreis statt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien – dennoch oder gerade jetzt erst recht – eine festliche und friedliche Weihnachtszeit und einen gesunden Start in ein „normaleres, unaufgeregtes und gesundes“ Jahr 2021.

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!

 

Im Namen des Magistrates der Stadt Bebra

Stefan Knoche
(Bürgermeister)

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