Große Freude über 250.000 Euro: Bebra gehört zu den 111 Förderstandorten des Landesprogramms „Zukunft Innenstadt“

Stop im be!: Im Einkaufszentrum der Biberstadt zeigte seb-Chef Stefan Pruschwitz den Besuchern Beispiele, welche    Dekorationen möglicherweise an die geplanten Überspannungen in der Innenstadt angebracht werden könnten.
Stop im be!: Im Einkaufszentrum der Biberstadt zeigte seb-Chef Stefan Pruschwitz den Besuchern Beispiele, welche Dekorationen möglicherweise an die geplanten Überspannungen in der Innenstadt angebracht werden könnten.

Bebra. „Es könnte häufiger Post an einem Mittwoch aus Wiesbaden kommen“, freute sich Bebras Bürgermeister     Stefan Knoche. Die Innenstadt der Stadt Bebra wurde nämlich als einer der 111 Förderstandorte des Landesprogrammes „Zukunft Innenstadt“ ausgewählt – und darf sich nun über satte 250.000 Euro freuen.

Die Biberstadt hatte sich unter dem Motto „Bebra l(i)ebt Innenstadt“ beworben – und traf damit bei der Jury genau ins Schwarze. „Bebras Innenstadt ist auf einem guten Weg“, erklärte seb-Chef Stefan Pruschwitz. Seit 2010 wurden fast 50 Millionen in den Umbau der Innenstadt investiert. „Die Sichtweise auf unsere ehemalige Eisenbahnerstadt hat sich grundlegend gewandelt. Inzwischen ist Bebra einattraktives Mittelzentrum mit einem lebendigen, stationären Einzelhandel und einer sehr guten Gastronomiestruktur“, so Pruschwitz.

Daher setzte man den Hauptaugenmerkt der Bewerbung bei „Zukunft Innenstadt“ auf die Schwerpunkte Aufenthaltsqualität, Nachhaltigkeit und Ökologie. Man stellt sich hier etwa eine moderne Stadtmöbilierung vor oder auch einen Poller, mit dem man Straßen für Feste und Veranstaltungen flexibel sperren kann. Auch eine neue Radverkehrsführung sowie Fassadenbegrünung und mobile Grünflächen sollen das Stadtbild weiter verschönern. Zunächst möchte man aber ein jahreszeitliches Deko- und Lichtkonzept voranbringen. „Und mit dem Fördergeld ist das nun gut möglich“, freut sich der seb-Chef weiter.

Spannende Führung: Die Delegation von „Ab in die Mitte“ zeigte sich von Bebra beeindruckt. Fotos: Fröhnert
Spannende Führung: Die Delegation von „Ab in die Mitte“ zeigte sich von Bebra beeindruckt. Fotos: Fröhnert

Wichtig sei von Anfang an gewesen, dass es nur ein Bündel an verschiedenen Aktionen sein kann, dass die Bebraer Innenstadt dauerhaft nach vorne bringen wird. „Als Bürgermeister bin ich stolz und dankbar darüber, dass die tolle Arbeit der seb und Verwaltung, die die Bewerbung auf die Reise geschickt haben,  natürlich flankiert durch unsere heimische Politik und die HGV,  belohnt wird“, so Bürgermeister Stefan Knoche abschließend.

Passend dazu empfing man in Bebra am Donnerstag eine Delegation der hessischen Innenstadt-Offensive „Ab in die Mitte“. An diesem Wettbewerb nimmt Bebra seit Jahren erfolgreich teil – Grund genug für Mitgleider der Jury und Sponsoren, selbst einen Blick auf Bebra zu wagen. Nach einer kurzen Begrüßung im Sitzungssaal des Rathauses führten Stefan Knoche und Stefan Pruschwitz die Gäste dann bei herrlichem Wetter durch die Eisenbahnerstadt. Unter anderem standen Besuche im Einkaufszentrum das be! und in der Kult-Location, dem Lokschuppen, auf dem Programm.

Zu guter Letzte wurde die Gruppe noch zum neuenInselgebäude am Bahnhof geführt und erhielt sogleich eine Einladung zur offiziellen Eröffnung am 7. November.

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