Haben ein Konzept entwickelt, wie Bebra optimale Bedingungen für Familien bieten kann: Uli Rathmann und seine Mitarbeiterin Sarah Heller haben den ersten Schritt zur dauerhaften Verleihung des Siegels „Familiengerechte Kommune“ erreicht.

Familiengerechte Kommune: Hohe Anerkennung für tolle Vorarbeit

Das war ein hartes Stück Arbeit: Noch im Dezember haben Uli Rathmann, Leiter des Fachbereichs Stadtjugendpflege / Generationen und seine Mitarbeiterin Sarah Heller das lange erwünschte Zertifikat „Familiengerechte Kommune“ erhalten.

Mit dem Siegel verpflichtet sich die Stadt Bebra in einem andauernden Prozess, den Belangen von Familien besonders Rechnung zu tragen; „Familiengerechte Kommune“ ist keine Auszeichnung auf Dauer, sondern ein andauernder Prozess, der stets am Leben gehalten und immer wieder erneuert werden muss.

Um die begehrte Auszeichnung zu erhalten, haben Uli Rathmann und Sarah Heller bereits einiges auf den Weg gebracht. So wurde zum Beispiel in einer Befragung das Betreuungsangebot der Kindertagesstätten und der Tagespflege analysiert, um es den Anforderungen der Bebraer Familien künftig noch besser anpassen zu können. Für die kleinen Bebraner haben Rathmann und Heller eine Spielplatzkonzeption erarbeitet, und der Übergang von der Grund- zur Gesamtschule wird für die Kinder durch Abstimmungsgespräche und gemeinsame Projekte erleichtert.

Weitere Bestandteile des fortlaufenden Prozesses „Familiengerechte Kommune“ sind ein Generationenbüro, das geplante Elterncafé im Dachgeschoss der Kindertagesstätte Tabalugaland und verschiedene Maßnahmen zum altersgerechten Wohnen. Dabei wird ein Augenmerk auf bezahlbaren Wohnraum gerichtet. Um das zu erreichen, möchte die Stadt einen engen Dialog mit Vermietern führen und wird zu diesem Zweck einen runden Tisch einrichten.

Um die sozialen Belange von Familien noch stärker als bisher in die Arbeit der Verwaltung einbeziehen zu können, sollen externe Spezialisten mit Rederecht zu Ausschusssitzungen eingeladen werden.

In Weiterode soll ein Generationentreff eingerichtet werden, und der Austausch zwischen dem künftigen Fachbereich Generationen und der Tagespflegebörse des Landkreises soll intensiviert werden.

Das Zertifikat „Familiengerechte Kommune“, das der gleichnamige Verein aus Osnabrück verleiht, bestätigt der Stadt, dass sie verbindliche Ziele für eine familiengerechte Gesamtstrategie festgelegt hat und die Lebensbedingungen von Familien sukzessive verbessert. Moderiert wird die Maßnahme durch das Büro von Ellen Ehring aus Alheim.  „Die Projekte innerhalb der Maßnahme gehen uns sicher nicht aus“, sagt Uli Rathmann. Drei Jahre lang wird Bebra nun auf die Umsetzung geprüft, bis das Siegel dann endgültig und dauerhaft verliehen wird.

 

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1 Kommentar

  1. Tolle Idee, tolle Arbeit, toller Bereich! Das nenne ich Soziales Engagement und nicht wenn eine ortsansässige Genossenschaftsbank ausschließlich im Sinne des Profits als Bauträger für eine Soziale Einrichtung in Bebra auftritt und dafür öffentlich im Sinne eigener PR dann auch noch ein Lob einstreicht.

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