Bittet um Solidarität und Zusammenhalt: Bebras Bürgermeister Stefan Knoche.

Bürgermeister Stefan Knoche bittet um Solidarität untereinander: „Wir alle sind gefordert!“

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mit der vom Land Hessen angewiesenen Schließung von Schulen und Kindertagesstätten ist eine einschneidende Maßnahme zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus ergriffen worden. Dadurch soll Zeit gewonnen werden, um die Kurve der Ansteckung abzuflachen.

Je weniger Menschen sich gleichzeitig anstecken, desto besser können schwer erkrankte Patientinnen und Patienten behandelt werden. Es wird in der Stadt Bebra eine Notfallbetreuung für Kinder von Beschäftigten in kritischen Infrastrukturen eingerichtet. Nähere Informationen dazu finden Sie unter anderem unter www.bebra-stadt.de.

Das Rathaus ist nach wie vor für Ihre Anliegen geöffnet. Sofern sich Ihre Anliegen telefonisch oder per Email regeln lassen, nutzen Sie bitte diese Form der Kontaktaufnahme. Innerhalb der Verwaltung beraten wir uns, angesichts der dynamischen Situation der Corona-Epidemie regelmäßig. Als Vorsichtsmaßnahme und um das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus zu verringern, hat die Stadt Bereits bereits vergangene Woche alle Veranstaltungen, bei denen die Stadt als Veranstalter auftritt, Mitveranstalter ist oder Veranstaltungen in städtischen Räumen stattfinden, abgesagt. Vereine im Stadtgebiet mit eigenen Veranstaltungen haben ebenfalls besonnen auf die Situation reagiert.

Diese Herausforderung stellt unsere Stadtgesellschaft auf eine starke Belastungsprobe. Ich habe volles Verständnis für alle, die sich in ihrem alltäglichen Tun stark eingeschränkt und belastet fühlen. Aber: Wir müssen uns solidarisch mit älteren und schwächeren Menschen zeigen, für die eine Ansteckung lebensbedrohlich sein könnte. Dem gegenüber sind Abstriche im sozialen und öffentlichen Leben hinzunehmen.

Lassen Sie uns gemeinsam die Ältesten und Schwächsten in unserer Mitte schützen!

Bitte überlegen Sie, wie Sie Menschen, die die Öffentlichkeit meiden müssen, konkret unterstützen können, zum Beispiel mit Einkäufen oder mit sonstiger Nachbarschaftshilfe. Bürgerinnen und Bürger, die keine Hilfen in Anspruch nehmen können, können sich gerne direkt persönlich an mich wenden (06622/ 501.126), so dass wir notwendige Hilfestellung organisieren können.

Wir bitten darum, nicht in Panik zu verfallen. Diese herausfordernde Situation, können wir miteinander nur mit Ruhe und Vernunft bestehen.

Lassen Sie uns zusammenstehen!

Ihr Stefan Knoche
Bürgermeister

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