Kein Erfolg für die Bürgerinitiative: Mit 56,11 zu 43,89 Prozent der Stimmen ist der Weg für die Steinbrucherweiterung frei.

Bürgerentscheid: Steinbruch darf erweitert werden – Bebraner vertrauen ihren Stadtverordneten

 

Die Bebraer Stadtverordnetenversammlung hatte am 2. Juli 2020 für die Möglichkeit einer Erweiterung des Kalksandsteinbruchs Gilfershausen-Braunhausen gestimmt. Das Abstimmungsergebnis fand mit großer Mehrheit von 31:4 Stimmen statt.

In den umliegenden Dörfern gründete sich eine Bürgerinitiative, die den Stadtverordnetenbeschluss rückgängig machen wollte. Mitglieder befürchteten, dass der zusätzliche LKW-Verkehr sowie die Erweiterung selbst einen zu großen Einfluss in das dörfliche Leben darstellen würde. Die Bürgerinitiative schaffte es, einen Bürgerentscheid zu erreichen, in dem alle Wahlberechtigten aus Bebra und den Stadtteilen darüber abstimmen sollten, ob der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung rückgängig gemacht werden soll.

Am heutigen Sonntag, 17. Januar, konnten die wahlberechtigten Einwohner der Biberstadt entscheiden.

Bei der Abstimmung unterlag die Bürgerinitiative mit 1.610 Stimmen (43,89 %) zu 2.058 Stimmen (56,11 Prozent). Das notwendige Quorum wurde somit verfehlt, der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung bleibt bestehen. Der Steinbruch darf erweitert werden.

Mit ihrer Entscheidung haben die Bebraer Bürgerinnen und Bürger ihren Stadtverordneten den Rücken gestärkt und ein deutliches Signal gesetzt. Von den 10.870 Wahlberechtigten haben sich 3.683 (33,88 Prozent) an der Abstimmung beteiligt.

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