In luftiger Höhe hält Lars Engelbrecht den Richtspruch und bittet um den Segen für alle, die in das Haus ein- und ausgehen. Links Bauleiter Thomas Röse, in der Mitte VR-Bankverein-Vorstandsmitglied Hartmut Apel.

Mittendrin statt außen vor: Richtfest für das Förderstätten-Wohnheim in der Bebraer Friedrichstraße

„Auf starken Mauern und festem Grund das Dachgebälk blickt in die Rund – in seines Holzes voller Pracht wurde hier ein Meisterwerk vollbracht“, rief Richtmeister Lars Engelbrecht von der Firstspitze in die Runde und wünschte „allen, die da gehen ein und aus“ Gottes Segen.

Engelbrecht, Bauleiter Thomas Röse und VR-Bankverein-Vorstandsmitglied Hartmut Apel zerschmetterten die obligatorischen Schnapsgläser, und danach bewies der Bankvorstand sein handwerkliches Geschick: In luftiger Höhe versenkte er mit dem Hammer einen Nagel mit nur wenigen Schlägen im Dachbalken des Hauses. Im Anschluss gab es eine kleine Richtfeier.

Vorstandsmitglied Thomas Balk lobt in seiner Ansprache die hervorragende und unfallfreie Arbeit aller Arbeiter an der Baustelle.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Vorstandsmitglied Thomas Balk eine kurze Ansprache im Dachgeschoss des Neubaus gehalten. Dabei lobte Balk die hervorragende Arbeit aller am Bau beteiligten Firmen und dankte für den unfallfreien Verlauf. Der Wettereinbruch am Ende des Winters hatte für wochenlangen frostbedingten Stillstand auf der Baustelle gesorgt. Dennoch ist den Bauarbeitern gelungen, einen ganzen Monat wieder aufzuholen.

So liegt das Wohnhaus für 24 Menschen mit Behinderungen und ihren Betreuern dank der guten Arbeit aller Beteiligten wieder voll in der Zeit. Darüber freuen sich nicht nur die künftigen Bewohner, sondern auch die Verantwortlichen des VR Bankvereins als Bauherr, die sozialen Förderstätten sowie alle am Bau beteiligten Firmen.

Für Architektin Daniela Kirschner-König aus Heringen ist das Bebraer Wohnheim ein besonderer Auftrag. „Es ist wunderbar, dass ein solches Haus mitten in der Stadt entsteht. Die besondere Lage im Herzen Bebras ist ein klares Zeichen dafür, wie diese Stadt mit dem Thema Integration umgeht“.

Zum Jahresbeginn 2019 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Damit ergibt sich für die Sozialen Förderstätten als Mieter die Möglichkeit, die bisherigen Wohngruppen am Wasserturm zu renovieren und ebenso wie das Gebäude in der Friedrichstraße auf den neuesten und modernsten Stand zu bringen.

 

 

 

 

 

 

Aktuelle News

Apollo Apes rocken die Talentbühne im New Sun

Klappe zu, Affe tot? Nicht so bei Apollo Apes! Hier wird nicht der Affe gelaust …